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Vor- und Nachteile des Bausparvertrags

Als Kinder und Jugendliche machen wir uns noch keine Gedanken über unsere Finanzen, werden wir aber älter und fangen an zu arbeiten, wird dieses Themas zwangsläufig wichtiger für uns. Oft wird man dann in die eigene Bank gebeten, um ein Beratungsgespräch zu führen, wie es denn mit den Finanzen in Zukunft weitergehen soll. In diesen Gesprächen fällt dann in der Regel das Stichwort “Bausparvertrag”. Viele, die sich zuvor nie mit diesem Thema beschäftigt haben, sind unsicher, ob ein solcher Sparvertrag für sie sinnvoll ist oder nicht. Generell lässt sich sagen, dass es immer von mehreren Faktoren abhängt, ob sich ein Bausparer lohnt oder nicht. Im Folgenden werden einige dieser Vor- und Nachteile erklärt:

Vorteile sind ganz klar, dass man innerhalb eines Vertrages eine Sparanlage als auch Darlehensoption für z.B. eine Immobilienfinanzierung hat. Zudem kann man sich je nach Zinslage unter Umständen einen guten Guthabenzins und günstige Darlehenszinsen für lange Laufzeiten sichern. Durch Zuschüsse vom Staat, wie z.B. der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage kann die Bausparsumme zusätzlich aufgestockt werden. Der Bausparvertrag gilt außerdem als eine sehr sichere Anlageform, vorausgesetzt Sie gehen zu einer vertrauenswürdigen Bausparkasse. Wüstenrot beispielsweise hat im Test überzeugt, die Prüfkriterien und Ergebnisse finden Sie, indem Sie “wüstenrot test” im Internet eingeben. Ein weiterer Vorteil des Bausparvertrages ist, dass er auch vor Zuteilungserreichung kündbar ist. Man kann also schon vorzeitig an sein erspartes Geld kommen. Allerdings sollte diese Entscheidung wohl überlegt sein, denn in den wenigsten Fällen ist eine Kündigung sinnvoll.

Nachteil ist vor allem, dass die aktuelle Zinslage eher unvorteilhaft für Bausparer ist, so müssen z.B. schwache Guthabenzinsen oder hohe Darlehenszinsen in Kauf genommen werden. Verdient man zu viel, kann man außerdem nicht von den staatlichen Zuschüssen profitieren und muss die Beiträge komplett selbst übernehmen. Zudem muss man in der Regel die strengen Darlehenskonditionen der Bausparkassen akzeptieren. Hohe Tilgungsraten sind ein Problem, weswegen oft geraten wird, das Bauspardarlehen nur als Teilfinanzierung einer Immobilie zu verwenden. So kann vermieden werden, dass man von den hohen Tilgungsraten überrumpelt wird.

Ob sich ein Bausparvertrag lohnt oder nicht, kann man also pauschal nicht sagen, denn viele Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Je nach eigener Lebenssituation kann ein Bausparer sinnvoll sein oder auch überflüssig. Aus diesem Grund sollte man sich mit einem Fachmann zusammensetzen und über die eigenen Bedürfnisse und Pläne für die Zukunft sprechen, denn nur so kann herausgefunden werden, ob Sie einen Bausparvertrag abschließen sollten oder nicht.

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